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| Ein 4er VW Golf mit seperaten Felgen für Winter- u. Sommerreifen |
Felgen für die Winterreifen
Wer die Reifen im Herbst von den Felgen abziehen lässt und stattdessen Winterreifen montiert, zahlt für das Umrüsten und Auswuchten beim Reifenhändler zwischen € 80 und €100. Die selbe Summe wird im Frühjahr wieder für die Rückmontage fällig. Mehrere Gründe sprechen deshalb dafür, den Winterreifen eigene Felgen zu spendieren.
Vier Felgen aus Stahl im Mittelklasseformat kosten insgesamt € 100 bis € 200 . Aber schon nach dem zweiten Saison-Radwechsel werden sich die Anschaffungskosten der Felgen im Vergleich zu den Montagekosten ausgezahlt haben. Während das Auf- und Abziehen der Reifen von der Felge und das Wuchten kostenpflichtige Arbeiten der Werkstatt sind, kann jeder Autofahrer den Radwechsel auch selbst durchführen.
Es ist daher empfehlenswert, den Radwechsel einmal zu trainieren, um auch im seltenen Fall einer Reifenpanne mit Radkreuz und dem Wagenheber vertraut zu sein. Wer das nicht machen will, kann den Wechsel auch für € 60 bis € 80 der Werkstatt überlassen und spart dann noch immer Geld.
Aluräder sind im Winter besonders pflegeintensiv. Sie werden durch Schneeketten verkratzt und vom Streusalz angegriffen. Wer Winterräder auf robusten Stahlfelgen montiert, schont die teuren Aluräder.
Breitreifen sind oft für Schneeketten ungeignet. Die empfohlene Winterbereifung ist deshalb schmaler und erfordert oft Felgen anderer Dimension (Breite und Durchmesser). Vorteil: Die schmaleren Winterreifen sind günstiger.
Fazit: Wenn Sie jedes Jahr Winterreifen benutzen, dann verpassen Sie ihnen eigene Felgen.